- Abfallbehälter
- Das Fach, in dem das Gerät Klumpen und Kot sammelt. Das Fassungsvermögen in Litern bestimmt, wie oft Sie leeren müssen. Die Laufzeiten (bis zu 15 Tage für eine Katze beim PETKIT Max 3) sind Herstellerangaben und sinken mit der Zahl der Katzen. Einige Modelle nennen das Volumen gar nicht: Notieren Sie das als fehlende Angabe.
- App
- Die App des Herstellers steuert das Gerät vom Smartphone: Zyklen, Wartezeit, Meldung bei vollem Behälter, Verlauf der Besuche. Sie braucht WLAN und ein Konto, und der Funktionsumfang hängt vom Modell ab (eine Kamera gibt es zum Beispiel nur bei einigen). Prüfen Sie, ob sie auf Deutsch vorliegt und ob das Gerät bei Netzausfall weiterläuft.
- Bedienungsanleitung
- Die Anleitung des Herstellers, oft als PDF online, ist die verlässlichste Quelle: Sie legt zugelassene Streu, Mindestgewicht der Katze, Maße und Sicherheitshinweise fest. Ein Händlerangebot kann sich widersprechen. Bei PETKIT und Neakasa weichen einzelne Werte zwischen Produktseite und Anleitung ab: Im Zweifel gilt die Anleitung.
- Bentonit
- Mineralischer Ton, der häufig als Grundlage für Klumpstreu dient. Er bildet feste Klumpen und lässt sich gut sieben, ist aber schwer und kann stauben. Mehrere Hersteller nennen ihn in der Anleitung als geeignete Streu, etwa Neakasa für den M1 Plus. Prüfen Sie vor dem Kauf einer Packung die angegebene Körnung.
- Drehtrommel
- Die Trommel ist der Zylinder, der die Streu aufnimmt und sich dreht, um Klumpen von sauberer Streu zu trennen. Das Volumen in Litern beschreibt den Platz im Gerät, nicht die einzufüllende Streumenge: Die Anleitungen nennen eine Füllhöhe, die nicht überschritten werden darf. Vergleichen Sie die Angabe mit der Einstiegsöffnung und der Größe Ihrer Katze, nicht nur mit dem Volumen.
- Einklemmschutz
- Mechanismus, der die Trommelbewegung anhält oder umkehrt, wenn während eines Zyklus eine Katze erkannt wird. CATLINK nennt für den Open-X vier Schutzfunktionen: Gewicht, Infrarot, Einklemmschutz und voller Behälter. Das ist ein Herstellerversprechen: Wir haben keine veröffentlichte Studie zu selbstreinigenden Katzenklos gefunden. Achten Sie darauf, welche Sensoren ihn auslösen.
- Erkennung mehrerer Katzen
- Funktion, die die Katzen eines Haushalts per Gewicht oder Kamera unterscheidet, um jeden Besuch in der App zu verbuchen. Sie ist nicht immer enthalten: CATLINK bietet sie beim Open-X Lite als kostenpflichtige Option an. International Cat Care erinnert daran, dass bei mehreren Katzen ein Klo mehr als Katzen nötig ist; ein einzelnes Gerät genügt nicht.
- Geruchsneutralisierung
- Manche Angebote stellen ein Modul gegen Gerüche heraus (Filter, Diffusor). Die tatsächliche Wirkung hängt vor allem davon ab, wie oft der Abfallbehälter geleert wird und welche Streu im Gerät liegt. International Cat Care rät von parfümierter Streu und Deodorants ab, die viele Katzen ablehnen. Ein Modul ist eine Zugabe, kein Ersatz für regelmäßiges Leeren.
- Gewichtssensor
- Er sitzt unter dem Gerät, erkennt den Einstieg der Katze, sperrt die Reinigung, solange sie drin ist, und startet den Zyklus nach dem Verlassen. Die Anleitungen nennen ein Mindestgewicht: 1,5 kg bei PETKIT, 1 kg bei Neakasa. Ein leichtes Kätzchen wird womöglich nicht erkannt, ein Sicherheitsthema. Die Sensorzahl lässt sich zwischen Marken nicht vergleichen.
- Herstellerspezifischer Beutel
- Ein herstellerspezifischer Beutel wird nur von der Marke verkauft und passt exakt auf deren Behälter. Für den Purobot Ultra schreibt PETKIT, dass das System die eigenen Nachfüllringe braucht und generische Beutel zu Fehlfunktionen führen können. Die Anleitungen von Neakasa und des CATLINK Scooper Pro-X schreiben keinen Markenbeutel vor. Das sind laufende Kosten: Prüfen Sie sie vor dem Kauf.
- Infrarotsensor
- Er erkennt Anwesenheit oder Bewegung einer Katze am Eingang, zusätzlich zum Gewichtssensor. Neakasa beschreibt den M1 Plus mit 6 Infrarot-Sensorpaaren und 4 Gewichtssensoren. Der Infrarotsensor soll die Drehung stoppen, wenn die Katze im falschen Moment zurückkommt. Steht im Angebot „12 Sensoren“, sind oft verschiedene Arten zusammengezählt: Lesen Sie die Aufschlüsselung.
- IP-Schutzart (IPX)
- Die Angabe IPX nennt, wie gut ein Gerät gegen Spritzwasser oder Untertauchen geschützt ist, nach der Norm DIN EN 60529. In den Anleitungen selbstreinigender Katzenklos, die wir gelesen haben, steht sie selten; meist heißt es nur, das Gerät nicht unter Wasser abzuspülen. Ohne genannte IPX-Angabe verlassen Sie sich nicht auf Schutz und reinigen nach Anleitung.
- Kittenmodus
- Einstellung, die den Betrieb an eine leichte oder sehr junge Katze anpasst, da Gewichtssensoren kleine Tiere nicht immer erfassen. Neakasa sieht ihn unter 1 kg vor, CATLINK unter 6 Monaten oder 1,5 kg. PETKIT nennt dagegen Katzen über 6 Monate und mindestens 1,5 kg. Prüfen Sie daher Alter und Gewicht Ihrer Katze in der Anleitung.
- Klumpstreu
- Sie bildet bei Kontakt mit Urin feste Klumpen, sodass das Gerät sie entfernen kann, ohne die ganze Streu zu tauschen. Die meisten selbstreinigenden Katzenklos verlangen diese Art: Anleitungen schließen oft Papier, Holzpellets und Kristalle aus. International Cat Care weist zudem darauf hin, dass viele Katzen Klumpstreu bevorzugen.
- Körnung (Korngröße)
- Sie beschreibt die Größe der Streukörner, und die Anleitungen setzen klare Grenzen. PETKIT untersagt beim Purobot Max 3 Körner über 12 mm Länge oder 3 mm Durchmesser; Neakasa nennt für den M1 Plus höchstens 3 mm Durchmesser und 10 mm Länge. Zu grobe Körner belasten die Mechanik, zu feine rutschen durch das Sieb.
- Offen oder geschlossen
- Ein offenes Modell lässt die Katze frei ein- und ausgehen, ein geschlossenes umhüllt die Trommel mit einer Haube. International Cat Care hält fest, dass ein Klo mit Haube den Geruch für Menschen zurückhält, manche Katzen sich mit nur einem Ausgang aber verletzlich fühlen. Der Deutsche Tierschutzbund nennt Hauben bedenklich wegen der Belüftung. Offene Modelle passen besser zu ängstlichen oder älteren Katzen.
- Pflanzenstreu
- Der Begriff fasst sehr verschiedene Stoffe zusammen: Kiefer, Mais, Papier, Holzfasern, Tofu. Manche klumpen, andere nicht, und genau daran hängt die Eignung. Für ein Gerät zählt nur die Zeile in der Anleitung: Mehrere Hersteller schließen Papier und Holzpellets aus. Das Wort „pflanzlich“ allein garantiert nichts.
- Radar zur Anwesenheitserkennung
- Einzelne Angebote nennen ein Radar: einen Sensor, der Anwesenheit über Wellen erkennt, auch ohne sichtbare Bewegung und ohne die Katze zu berühren. Es gehört nicht zur Standardausstattung, und nicht jeder Hersteller erklärt es genauer. Wenn es genannt wird, suchen Sie in der Anleitung, was es tatsächlich steuert: den Zyklusstopp, die Öffnung oder nur die Wartezeit vor der Reinigung.
- Rechen
- Manche Geräte kommen ohne Trommel aus: Ein Rechen oder Kamm fährt durch die Streu und schiebt die Ausscheidungen in den Behälter. Das Prinzip ist ein mechanisches Aussieben, ohne dass sich das ganze Gerät dreht. Wie gut der Rechen mit groben Körnern oder harten Klumpen zurechtkommt, hängt vom Modell ab; die Anleitung nennt die zugelassenen Streusorten.
- Reinigungsverzögerung
- Die Wartezeit zwischen dem Verlassen der Katze und dem Start des Zyklus, oft in der App einstellbar. Zu kurz gefährdet eine zurückkehrende Katze, zu lang lässt den Geruch stehen. Werte und Einstellungen stehen in der Anleitung. Der Tierschutz mahnt: Laut TVT-Merkblatt ist für Katzen nicht vorhersehbar, wann die automatische Reinigung läuft, was oft Angstverhalten auslöst.
- Sieb (und Wabensieb)
- Das Sieb hält die Klumpen zurück, während die saubere Streu zurückfällt. In der PETKIT-Anleitung der Pura Max 2 gehören ein Standardsieb für Tofu und Mischstreu sowie ein Wabensieb mit feineren Maschen für feine mineralische Streu zum Lieferumfang. Falsches Sieb heißt: Streu geht verloren oder Klumpen bleiben in der Trommel.
- Silikat und Kristalle
- Kügelchen aus Silikagel, die Urin aufsaugen, ohne zu klumpen. Sie passen nur in Geräte, die dafür gebaut sind: Laut Herstellerseite ist der PETKIT Purobot Crystal Duo nur mit dem eigenen Kristallstreu-Set kompatibel. In anderen Modellen schließen die Anleitungen sie meist aus. Eine australische Studie von 2020 bringt Kristalle mit mehr Harnproblemen in Verbindung, ohne eine Ursache zu belegen.
- Tofustreu
- Sie wird aus Sojarückständen hergestellt, klumpt und bleibt leicht. Mehrere Anleitungen lassen sie zu, aber nur als feines Granulat und manchmal mit einem bestimmten Sieb: Die PETKIT-Anleitung der Pura Max 2 verlangt für Tofu das Standardsieb. Einige Anleitungen raten ab. Lesen Sie die Liste der zugelassenen Streu, bevor Sie sich entscheiden.
- WLAN mit 2,4 GHz
- Viele vernetzte Geräte verbinden sich nur mit dem 2,4-GHz-Band, das langsamer ist, aber weiter reicht. Laut Herstellerseite arbeitet der PETKIT Purobot Max 3 nur mit 2,4 GHz, der CATLINK Open-X nennt 2,4 und 5 GHz. Fasst Ihr Router beide Bänder unter einem Namen zusammen, kann die Kopplung scheitern: Trennen Sie dann die Netze.
Quellen
- “Choosing a litter tray for your cat”, International Cat Care
- “Merkblatt Nr. 200: Tierschutzwidriges Zubehör für Katzen (Stand 04/2026)”, Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT)
- “Tierschutzwidriges Zubehör (Positionspapier, 06/2024)”, Deutscher Tierschutzbund
- “PETKIT Pura Max 2, User Manual V1.3”, PETKIT
- “PETKIT Purobot Max 3”, PETKIT
- “PETKIT Purobot Ultra”, PETKIT
- “PETKIT Purobot Crystal Duo”, PETKIT
- “Neakasa M1 Manual”, Neakasa
- “CATLINK Open-X”, CATLINK
- “Lawson et al. 2020, Journal of Feline Medicine and Surgery”, PubMed
Seiten geöffnet am 21. Oktober 2026.